Archiv des Autors: BVO

15.02.: Klimaspaziergang durch die Oststadt

Termin, Uhrzeit:     Samstag 15.02.2020, 15.00 Uhr

Treffpunkt:         Haltestelle Schloss Gottesaue
Veranstalter:     ITAS (Institut für Technikfolgenabschätzung und Systemanalyse) und stattreisen Karlsruhe e.V.

Die Kosten trägt die städtische Klimakampagne „Karlsruhe macht Klima“.
       
Parks als Klimaanlagen, das Karlsruher Modell als Verkehrsinnovation und viele weitere Beispiele zeigen auf einer etwa 1,5-stündigen Tour durch die Oststadt, wie unsere Stadt und ihre Bürgerschaft zum Klimaschutz beitragen. Spannende Orte motivieren, selbst zu handeln und sich mit dem Thema Stadtklima auseinanderzusetzen. Der Weg führt vom Otto-Dullenkopf-Park über das Areal Alter Schlachthof und die Gerwigstraße bis zum Zukunftsraum für Nachhaltigkeit und Wissenschaft in der Rintheimer Straße. Ob Urban Gardening oder Fahrradfahren – viele Inspirationen zu einem bewussten Leben können unseren Alltag bereichern und zugleich ein klimagerechtes Verhalten unterstützen. Die Stadtführung ist angelehnt an den in einem KIT-Projektseminar entstandenen Nachhaltigkeitsspaziergang und wird durchgeführt von „Quartier Zukunft – Labor Stadt“ in Kooperation mit stattreisen Karlsruhe e.V.

Eine Veranstaltung im Rahmen der „Kunstwochen für Klimaschutz“ der GEDOK Karlsruhe, in Kooperation mit der städtischen Klimakampagne „Karlsruhe macht Klima“.

Informationen: www.gedok-karlsruhe.de/kunstwochen-klimaschutz

Stadtverwaltung äußert sich zum Radverkehr auf dem Bernhardusplatz

Hier die Stellungnahme der Stadtverwaltung zum Antrag der CDU-Fraktion bezüglich getrennte Führung von Fußgänger und Radverkehr auf dem Bernhardusplatz, behandelt bei Gemeinderatsitzung am 21-1-20:

„Der Großteil des Radverkehrs wird zukünftig auf den neu gestalteten Hauptrouten in der Karl-Wilhelm-Straße und der Durlacher Allee stattfinden. Diese werden zurzeit ausgebaut bzw. neu gestaltet und mit Fertigstellung des Bernhardusplatzes durchgängig befahrbar sein. An der Durlacher Allee wird auf der Südseite des Bernhardusplatzes auf Wunsch des Bürgervereins Oststadt aktuell eine baulich getrennte Führung des Radverkehrs über den Platz geprüft. Auch der in der Ludwig-Wilhelm-Straße von Osten kommende Radverkehr auf der heutigen Nebenroute wird am Knotenpunkt mit der Bernhardstraße eine Wegweisung nach Norden bzw. Süden mit entsprechender Zielführung erhalten. Die bisher im Radverkehrskonzept bestehende Nebenroute wird somit auch zukünftig nicht mehr über den Platz führen.

Der Bereich der Ludwig-Wilhelm-Straße zwischen Bernhardstraße und Bernhardusplatz wird baulich so gestaltet, dass der Anliegerverkehr inklusive des verbleibenden Radverkehrs am nördlichen Rand vor der Bebauung geführt wird. Der Spielplatz wird wie heute baulich abgetrennt gestaltet.

Wie auf allen Plätzen im Stadtbereich wird es auch auf dem Bernhardusplatz sowohl Mischflächen geben als auch geschützte Bereiche, die ausschließlich dem Fußverkehr und der Aufenthaltsfunktion dienen. Diese werden erkennbar mit baulichen Mitteln gestaltet.

In wieweit auch Bereiche als seine Fußgängerzonen (d. h. ohne Freigabe für Radverkehr) rechtlich ausgewiesen werden, wird sinnvollerweise zu einem späteren Zeitpunkt nach Fertigstellung der Maßnahmen entschieden.“

Planungsausschuss befürwortet aktuelle Planung für Bernhardusplatz

Ein grüner, baumbestandener Platz mit Wasserspiel, viele
Sitzgelegenheiten, ein Standort für einen Stadtteilmarkt, ein Kiosk und
die Einbeziehung des Areals zwischen der Kirche St. Bernhard und
Heinrich-Meidinger-Schule bis zur Bernhardstraße („Kleiner
Bernhardusplatz“): In die Planung des Durlacher Tors/Bernhardusplatzes sind
auch viele Anregungen aus der Bürgerschaft eingeflossen. Am Donnerstag (9.
Januar) diskutierte der Planungsausschuss den aktuellen Sachstand.

Das Gremium sprach sich unter Leitung von Bürgermeister Daniel Fluhrer
dafür aus, den eingeschlagenen Weg weiter zu verfolgen. So befürwortete
der Ausschuss die Intention, am Oststadt-Entree einen ruhigen
Aufenthaltsort für viele Nutzungen zu schaffen. Auch die Absicht, durch
Öffnen des Walls die Verbindung zwischen dem Bernhardusplatz und der
Oststadt zu stärken, wird grundsätzlich positiv gesehen. Großes Thema
war dabei der Radverkehr. Diesen müsse man aus den beruhigten Zonen
herausziehen, war man sich im Gremium einig. Ein Aspekt, der auch in der
Bürgerbeteiligung – zuletzt im Oktober 2019 – immer wieder dringendes
Anliegen war. Hier sagte Bürgermeister Fluhrer zu, dass sich die
Verwaltung dieses Themas im Zuge der weiteren Planung annehmen werde. Ziel
müsse sein, die Außenbeziehung rund um die Platzfläche für den
Radverkehr zu stärken. Ein gutes Angebot gibt es heute schon durch die
ausgebauten Teilabschnitte der Stadtteilroute vom Durlacher Tor nach
Hagsfeld. Auf diese zentrale Radachse hätten bereits positive
Verlagerungseffekte festgestellt werden können. Ein Knackpunkt ist auf der
Südseite des Platzes, wo die Verwaltung noch einmal prüfen wird, ob die
Planung für das stadteinwärts führende Radangebot noch optimiert werden
kann.

Pflanzschollen und Wasserspiel

Anlass, sich mit der Umgestaltung des Bernhardusplatzes zu befassen, ist
der Bau des Stadtbahntunnels. Dieser geht mit Umbauten für das Durlacher
Tor/Bernhardusplatz einher. Mit der Umgestaltung wurde das Büro Mettler
beauftragt, welches den Wettbewerb zur Umgestaltung von Marktplatz und
Kaiserstraße gewonnen hatte. Der Bernhardusplatz war ebenfalls Teil der
Wettbewerbsaufgabe.

Barrierefreie Verbindung vom Durlacher Tor zur Oststadt

Durch Wegfall der Bertholdstraße reicht der Platz nun bis St. Bernhard und
Heinrich-Meidingerschule. Der Bernhardusplatz ist mit einem hohen Anteil an
Grünfläche konzipiert. Großflächig soll die Fläche entsiegelt werden.
Rund 30 neu zu pflanzende Bäume, Pflanzschollen und ein Wasserbecken mit
Wassersprudlern sollen dem Klimawandel Rechnung tragen. Durch Abtragung des
Walls im Bereich der Kirche ist die Verbindung zwischen Durlacher Tor, und
„Kleinem Bernhardusplatz“ künftig barrierefrei.

Der Bereich der Ludwig-Wilhelm-Straße bis zur Bernhardstraße, der auf
Wunsch aus der Bürgerschaft in die Planung integriert wird, wird zwar
keine grundsätzliche Veränderung erfahren, soll jedoch behutsam erneuert
werden. Die bestehende Tischtennisplatte und der Trinkbrunnen bleiben
erhalten. Zum Verweilen sollen neue Beläge und Sitzelemente einladen, die
den Platz strukturieren und ruhigere Bereiche etwa im Bereich des
Spielplatzes schaffen. Der Spielplatz wird bereits im Frühjahr 2020
saniert. Die Planung für das Gesamtareal vom Durlacher Tor bis zur
Bernhardstraße wird weiter konkretisiert mit dem Ziel, 2023 mit der
Umsetzung zu beginnen.

Einladung zur Vorstandssitzung des OBV

am Dienstag den 14. Januar 2020 um 19 Uhr im Pizzahaus

nicht nur für Vorstände und BVO-Mitglieder

Tagesordnung:

TOP 1 Protokoll der Letzten Sitzung
TOP 2 Bericht des Vorsitzenden (Weihnachtsfeier, Bernhardusplatz, Innenbebauung VBK
TOP 3 Geplante Veranstaltung „Nachbarschaftslotsen“ mit Diakonie
TOP 4 Umfrageergebnisse zum „Wohnungswechsel im Alter“
TOP 5 Soziale Quartiersentwicklung und unsere Einbindung in Netzwerk
TOP 6 Anregungen für Aktivitäten 2020 (Bitte Gedanken machen!!)
TOP 7 Sonstiges