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Einladung zur Jahreshauptversammlung des Oststadt-Bürgervereins

Einladung
an Mitglieder und Nichtmitglieder aus der Oststadt
zur Jahreshauptversammlung
des Bürgervereins der Oststadt am Donnerstag, den 19. April 2018 um 19 Uhr
im Zukunftsraum, Rintheimer Straße 46
Tagesordnung:
formeller Teil:
1. Begrüßung
2. Totenehrung
3. Vortrag über die Aktivitäten des Bürgervereins
4. Bericht des Vorstandes
5. Kassenbericht
6. Bericht der Kassenprüfer
7. Aussprache über die Berichte
8. Entlastung der Kassierer und des Vorstandes
9. Nachwahl von 2 Beisitzern
10. Behandlung eingegangener Anträge
11. Verschiedenes
kreativer Teil:
– Vorstellung von derzeitigen Tätigkeitsfeldern
– Sammlung von Ideen und möglichen Projekten
– Beteiligungsinteresse und -möglichkeiten im Bürgerverein
Anträge sind bis zum 18. April schriftlich oder per E-Mail beim Vorstand einzureichen.

Der Vorstand

Schöffenwahl 2018

Liebe Mitbürger und Mitbürgerinnen,

im Frühjahr2018 werden die Schöffinnen und Schöffen für die Amtszeit 2019 – 2023 gewählt. Hierfür kann sich jeder Bürger bewerben. Informationen hierzu finden Sie unter   https://www.karlsruhe.de/b4/buergerengagement/wahlen/schoeffenwahl.

Wer sich über Eignung und Aufwand näher informieren will, kann sich bis 3.4.2018 gerne auch an den Oststadt-Bürgerverein wenden, der ggf. eine eigene Vorschlagsliste bei der Stadt einreichen wird (E-Mail: vorstand@bv-oststadt.de).

Mit freundlichen Grüßen

Dr. Jakob Karszt
Mitglied des Vorstands des Oststadt-Bürgervereins

300 Mitbürger bei der Info-Veranstaltung „Neubau der Moschee in der Oststadt“

„Ein Anliegen des Bürgervereins ist die Information der Bürger.“ so Dr. Scherle, Vorsitzender des Veranstalters Bürgerverein Oststadt. Um den interessierten Bürgern Räumlichkeiten der heutigen Moschee zu zeigen, sollte die Veranstaltung genau dort stattfinden. 

Auch wenn die Diskussion z.T. sehr heftig und emotional geführt wurde, äußerste sich Dr. Scherle positiv zur Veranstaltung. Sie trug dazu bei, dass das gegenseitige Wissen und Verstehen wesentlich verbessert wurde und Ängste auf beiden Seiten abgebaut werden. Er dankte  dem Vorsitzenden der türkischen Gemeinde Herrn Lütfü Azal für seinen Beitrag, der die Notwendigkeit des Neubaus darlegte, sich klar für die Einhalt der Grundrechte aussprach und auf das jahrelange friedliche Zusammenleben der muslimischen Gemeinde in der Oststadt hinwies.

Die Kirchvertreter Pfarrer Schmid von der katholischen und Frau Pfarrerin Krumm von der evangelischen Gemeinde bestätigten dies. Baubürgermeister Obert erläuterte, dass die Stadt nach baurechtlichen Kriterien den Bauantrag bewerten wird. Ein Minarett stünde dem Baurecht nicht entgegen.

Frau Derja Sahan erläuterte die Aktivitäten der muslimischen Gemeinde und die Architektur des 3 stöckigen Gebäudes mit Kuppel und Minarett. Die anschließende Fragerunde mit Antworten der Sprecher auf dem Podium wurde von einem Teil der Anwesenden mit heftigen Angriffen gegen die Beeinflussung der DITIB durch die türkische Regierung begleitet. Mit Unverständnis begegnete das Podium zur scharfen Kritik eines Bürgers am Minarett. Dr. Scherle: „Auch Kirchen haben Türme“. Schließlich beruhigte sich die Diskussion durch inhaltliche Fragen der Besucher nach den Aktivitäten der muslimischen Gemeinde.

Dr. Jakob Karszt

Podium mit den 9 Teilnehmern

Dr. Scherle und Herr Azal

Frau Derja Sahan

Hier finden Sie die ersten Reaktionen der Presse vom 19.1.:

KA-News Ablaufticker 

Live-Bericht SWR

Auszug aus der BNN vom 19.1.

Baden-TV: Baupläne werden für Bürger zur Nebensache

Informationsveranstaltung „Neubau der Moschee in der Käppelestraße“ am 18.01.2018

Liebe Mitbürger,
die kontroverse Diskussion in der Lokalpolitik um den Neubau der Moschee in der Karlsruher Oststadt will nicht aufhören. Die Stadt sieht baurechtlich keine Notwendigkeit zu einer formellen Bürgerbeteiligung durch städtische Behörden. Der Bürgerverein Oststadt und die Oststadt-Nachbarschaft sind der Meinung, dass sich die Bürger vor Ort und direkt im Gespräch mit der türkisch islamischen Gemeinde DITIB selbst ein Bild von dem geplanten Neubau machen sollen. Wir laden deshalb alle Bürger zu einer Informationsveranstaltung ein:

  • Termin: Donnerstag, 18.01.2018 um 19.00 Uhr
    Ort: in der bestehenden Moschee in der Käppelestraße 3

Damit die Bürger nicht nur über die Medien informiert werden, sondern die derzeitigen Verhältnisse und die Planung kennen lernen können, findet die Veranstaltung in Räumen der bestehenden Moschee statt. Die islamische  Gemeinde selbst wird die Pläne erläutern. Es sind außerdem Vertreter der christlichen Kirchen, der Stadt und der Parteien eingeladen. Wir beabsichtigen eine Podiumsdiskussion zu veranstalten, bei der auch Fragen der Bürger beantwortet werden.

Hier noch einige Vorabinformationen zur geplanten Moschee:

Es sind drei Geschosse mit zurückversetztem Dachgeschoss vorgesehen. Die Kuppel über dem Andachtsraum für 700 Personen ist insgesamt 17m hoch. Ein Minarett von 35m Höhe soll der Moschee einen repräsentativen Charakter verleihen. Eine Moschee besteht nicht nur aus dem Andachts-raum, wie bei unseren Kirchen. Vielmehr befinden sich darin auch Räume für soziale und kulturelle Zwecke.

Dr. Jürgen Scherle und Dr. Jakob Karszt
für den Vorstand des Bürgervereins Oststadt

Vortrag „Trickbetrüger“ am 28.11.

Wir laden Sie herzlich ein zum Vortrag der Polizei:
„Trickbetrüger, und wie wir uns schützen können“,
am 28. November um 19 Uhr im Zukunftsraum, Rintheimer Straße 46

Kommen Sie und Sie werden sehen, wie hinterhältig die Betrüger vorgehen und wie Sie sich dagegen schützen können.

Ihr Dr. Jürgen Scherle
1. Vorsitzender

Plakat-Vortrag Trickbetrüger – A4-1

Offener Brief des Bürgerverein Oststadt an Oberbürgermeister und Stadträte

Betrifft: Bebauungsplan „KIT Campus Süd /Adenauerring „

Sehr geerter Herr Oberbürgermeister, sehr geehrte Stadträtinnen und Stadträte,
die Tschira-Stiftung wird nun auf der KIT-Erweiterung am Adenauerring nur das südliche turmartige Gebäude bauen und dem Land bzw. dem KIT schenken. Auf den Bau der beiden mittleren Gebäude, die von der Stiftung selbst wirtschaftlich genutzt werden sollten, wird verzichtet.

Der Vorstand des Bürgervereins der Oststadt freut sich über die bedingungslose Schenkung der Stiftung an das KIT.

Die Grundlage der bisherigen Entscheidungen vieler Stadträte und Stadträtinnen für den bald zur endgültigen Entscheidung vorliegenden Bebauungsplan ist somit entfallen. Die Notwendigkeit, eine privaten Nutzung von Gebäuden auf dem Campus des KIT und die Beseitigung wertvoller Pflanzungen in und außerhalb der Gewächshäuser des botanischen Instituts hinnehmen zu müssen, um das „Geschenk“ zu erhalten, sind nicht mehr gegeben.

Der Vorstand des Bürgervereins der Oststadt bittet Sie deshalb, den Bebauungsplan zumindest im Bereich außerhalb des „Geschenkes“ neu ins Verfahren zu geben.

Dabei sollte insbesondere neu geprüft und entschieden werden,

  • ob die KIT-Erweiterung nicht doch nur für Gebäude des KIT zur Verfügung stehen sollte, um eine „echte“ Campus-Erweiterung zu ermöglichen und nicht ein Gewerbegebiet für „forschungsnahe“ Einrichtungen entstehen zu lassen,
  • – ob der „Schau- und Lehrteil“ des Botanischen Gartens des KIT mit den dazugehörigen Gewächshäusern nicht doch erhaltenswert ist und in den Bebauungsplan integriert werden kann.

Mit freundlichen Grüßen

Jürgen Scherle

1. Vorsitzender des Bürgerverein Oststadt

Ergänzung Jakob Karszt vom 23.11.: 

Bereits Anfang November hatte OB Mentrup auf obigen Brief ablehnend geantwortet.
In der gestrigen Gemeinderatssitzung wurde nun der Bebauungsplan unverändert mit den Stimmen der CDU, SPD und FDP genehmigt. Die Grünen hatten eine Neuauflage des Verfahrens gefordert. Dieser Antrag wurde abgelehnt. Auch die KULT-Fraktion war gegen die Genehmigung.

Vorläufig nur ein KIT-Bau am Adenauerring

Wie die Bürgerinitiative Grüner Campus und die BNN in Erfahrung gebracht haben, wird die Tschira Stiftung nur noch den „Geschenkbau“ neben der ehem. Kinderklinik bauen. Die beiden weiteren Blöcke sollen nicht erstellt werden. Damit muss der B-Plan KIT Campus Süd /Adenauerring, der zur Zeit noch nicht in Kraft ist, nach unserer Auffassung von Stadt und Gemeinderat neu überdacht werden. Dies haben bereits auch die Vertreter der Landtagsfraktion der Grünen gefordert. Dies könnte eine neue Ausgangslage für den Botanischen Garten des KIT bedeuten.

In Kürze wollen sich Stadt, KIT und Tschira Stiftung gemeinsam äußern, wie es weitergehen soll.

JK, Karlsruhe, den 12.09.2017

In einer gestern veröffentlichen Presseerklärung des KIT und der Tschira Stiftung wurde bestätigt, dass nur der Geschenkbau neu erstellt werden soll. Das KIT wünscht, dass der B-Plan möglichst unverändert schnell in Kraft tritt.

JK, Karlsruhe, den 19.09.2017