Archiv der Kategorie: Mitteilung der Stadt

Radroute 15 Umbauarbeiten am Karl-Wilhelm-Platz

Was wird gebaut?
Zur Realisierung eines weiteren Teilabschnitts der Radroute 15 werden die Fahrbahnen
durch den Karl-Wilhelm-Platz zu Gunsten eines Radfahrstreifens verbreitert.
Wo wird gebaut?
Umbau der durchgehenden Fahrbahnen neben den Haltestellen sowie der angrenzenden
Fußgängerflächen. Anpassung der Lichtsignalanlage.
Warum wird gebaut?
Die Baumaßnahme dient der Verbesserung der Radwegverbindung vom Durlacher Tor bis
nach Hagsfeld. Im Bereich des Karl-Wilhelm-Platzes werden dafür separate Flächen für
Fußgänger, Radfahrende und Kraftfahrzeugverkehr geschaffen.
Welche Auswirkungen ergeben sich für Sie?
Die Arbeiten werden in mehreren Abschnitten ausgeführt:

  1. Sperrung der Zufahrt zum Karl-Wilhelm-Platz vom Durlacher Tor
    kommend. Der Kraftfahrzeug- und der Radverkehr werden separat umgeleitet.
  2. Sperrung eines Teilstückes der Umfahrung des Karl-Wilhelm-Platzes zwischen
    Georg-Friedrich-Straße und Haid-und-Neu-Straße. Die Durchfahrt durch den
    Karl-Wilhelm-Platz ist wieder frei.
  3. Sperrung der Durchfahrt durch den Karl-Wilhelm-Platz von der Haid-und-Neu-
    Straße in Richtung Durlacher Tor. Die Umfahrung des Platzes bleibt möglich.
    Bei Sperrung von Gehwegen werden Fußgängerumleitungen eingerichtet. Der Zugang
    zu den anliegenden Grundstücken und zur Haltestelle ist jederzeit gewährleitstet.
    Wir werden Sorge dafür tragen, die Arbeiten zügig und sorgfältig durchzuführen und die
    Belästigungen für Sie so gering als möglich zu halten.
    Wann wird gebaut?
    Baubeginn: Voraussichtlich 10. August 2020
    Bauende Gesamtmaßnahme: Voraussichtlich 11.September 2020

Mitteilung des Tiefbauamts, Herr Woitzik

14.05.: Blindgängerverdacht am Adenauerring (19.5.: nicht bestätigt!)

Wir wurden darüber informiert, dass auf einer Baustelle des KIT am Adenauerring 4 in Karlsruhe bei Bodensondierungen vier Verdachtspunkte gefunden wurden, die möglicherweise auf das Vorhandensein von Blindgängern aus dem 2. Weltkrieg hindeuten.
Es hat sich herausgestellt, dass die unterirdischen Metalle lediglich Rohrleitungen waren.

Die Aufgrabungen durch eine Fachfirma zur eindeutigen Bestimmung, ob es sich tatsächlich um einen oder mehrere Blindgänger handelt, sollen zu Beginn der nächsten Woche (vermutlich am Dienstag) erfolgen. Sollte sich der Verdacht bestätigen, ist eine zeitnahe Entschärfung durch den Kampfmittelbeseitigungsdienst des Landes Baden-Württemberg geplant, vermutlich am Donnerstag, den 21. Mai 2020.  

Wir bereiten aktuell alle notwendigen Maßnahmen vor, dazu gehört auch eine entsprechende Vorinformation für die möglicherweise durch eine Evakuierung betroffenen Bürgerinnen und Bürger (insbesondere der Wohnbereich zwischen Karl-Wilhelm-Straße und Am Fasanengarten).  Wir haben auch bereits das Bürgerzentrum Südstadt als Anlaufstelle für evakuierte Personen reserviert.

Wieder reguläre Leerung der Abfallbehälter ab 20. April

Alle Abfallarten (Bioabfall, Restmüll, Papier und Wertstoff) werden wieder zu den regulären Terminen abgeholt. Die Leerungstermine sind im Abfuhrkalender unter der Adresse: www.karlsruhe.de/abfall abrufbar.

Ausnahmsweise können verschlossene, stabile Abfallsäcke den Abfallbehältern frei zugänglich beigestellt werden. Unter den genannten Umständen kann es zu Verzögerungen bei der Leerung der Abfallbehälter im Karlsruher Stadtgebiet kommen.

Anmeldungen für Weiße Ware auf Abruf wieder möglich

Haushaltsgroßgeräte wie beispielsweise Kühlschränke, Geschirrspüler, Waschmaschinen können über die Behördennummer 115 oder online unter www.karlsruhe.de/abfall (Weiße Ware auf Abruf) angemeldet werden.

Sperrmüll wird bis Ende April nicht abgeholt.

Stadtverwaltung äußert sich zum Radverkehr auf dem Bernhardusplatz

Hier die Stellungnahme der Stadtverwaltung zum Antrag der CDU-Fraktion bezüglich getrennte Führung von Fußgänger und Radverkehr auf dem Bernhardusplatz, behandelt bei Gemeinderatsitzung am 21-1-20:

„Der Großteil des Radverkehrs wird zukünftig auf den neu gestalteten Hauptrouten in der Karl-Wilhelm-Straße und der Durlacher Allee stattfinden. Diese werden zurzeit ausgebaut bzw. neu gestaltet und mit Fertigstellung des Bernhardusplatzes durchgängig befahrbar sein. An der Durlacher Allee wird auf der Südseite des Bernhardusplatzes auf Wunsch des Bürgervereins Oststadt aktuell eine baulich getrennte Führung des Radverkehrs über den Platz geprüft. Auch der in der Ludwig-Wilhelm-Straße von Osten kommende Radverkehr auf der heutigen Nebenroute wird am Knotenpunkt mit der Bernhardstraße eine Wegweisung nach Norden bzw. Süden mit entsprechender Zielführung erhalten. Die bisher im Radverkehrskonzept bestehende Nebenroute wird somit auch zukünftig nicht mehr über den Platz führen.

Der Bereich der Ludwig-Wilhelm-Straße zwischen Bernhardstraße und Bernhardusplatz wird baulich so gestaltet, dass der Anliegerverkehr inklusive des verbleibenden Radverkehrs am nördlichen Rand vor der Bebauung geführt wird. Der Spielplatz wird wie heute baulich abgetrennt gestaltet.

Wie auf allen Plätzen im Stadtbereich wird es auch auf dem Bernhardusplatz sowohl Mischflächen geben als auch geschützte Bereiche, die ausschließlich dem Fußverkehr und der Aufenthaltsfunktion dienen. Diese werden erkennbar mit baulichen Mitteln gestaltet.

In wieweit auch Bereiche als seine Fußgängerzonen (d. h. ohne Freigabe für Radverkehr) rechtlich ausgewiesen werden, wird sinnvollerweise zu einem späteren Zeitpunkt nach Fertigstellung der Maßnahmen entschieden.“

Planungsausschuss befürwortet aktuelle Planung für Bernhardusplatz

Ein grüner, baumbestandener Platz mit Wasserspiel, viele
Sitzgelegenheiten, ein Standort für einen Stadtteilmarkt, ein Kiosk und
die Einbeziehung des Areals zwischen der Kirche St. Bernhard und
Heinrich-Meidinger-Schule bis zur Bernhardstraße („Kleiner
Bernhardusplatz“): In die Planung des Durlacher Tors/Bernhardusplatzes sind
auch viele Anregungen aus der Bürgerschaft eingeflossen. Am Donnerstag (9.
Januar) diskutierte der Planungsausschuss den aktuellen Sachstand.

Das Gremium sprach sich unter Leitung von Bürgermeister Daniel Fluhrer
dafür aus, den eingeschlagenen Weg weiter zu verfolgen. So befürwortete
der Ausschuss die Intention, am Oststadt-Entree einen ruhigen
Aufenthaltsort für viele Nutzungen zu schaffen. Auch die Absicht, durch
Öffnen des Walls die Verbindung zwischen dem Bernhardusplatz und der
Oststadt zu stärken, wird grundsätzlich positiv gesehen. Großes Thema
war dabei der Radverkehr. Diesen müsse man aus den beruhigten Zonen
herausziehen, war man sich im Gremium einig. Ein Aspekt, der auch in der
Bürgerbeteiligung – zuletzt im Oktober 2019 – immer wieder dringendes
Anliegen war. Hier sagte Bürgermeister Fluhrer zu, dass sich die
Verwaltung dieses Themas im Zuge der weiteren Planung annehmen werde. Ziel
müsse sein, die Außenbeziehung rund um die Platzfläche für den
Radverkehr zu stärken. Ein gutes Angebot gibt es heute schon durch die
ausgebauten Teilabschnitte der Stadtteilroute vom Durlacher Tor nach
Hagsfeld. Auf diese zentrale Radachse hätten bereits positive
Verlagerungseffekte festgestellt werden können. Ein Knackpunkt ist auf der
Südseite des Platzes, wo die Verwaltung noch einmal prüfen wird, ob die
Planung für das stadteinwärts führende Radangebot noch optimiert werden
kann.

Pflanzschollen und Wasserspiel

Anlass, sich mit der Umgestaltung des Bernhardusplatzes zu befassen, ist
der Bau des Stadtbahntunnels. Dieser geht mit Umbauten für das Durlacher
Tor/Bernhardusplatz einher. Mit der Umgestaltung wurde das Büro Mettler
beauftragt, welches den Wettbewerb zur Umgestaltung von Marktplatz und
Kaiserstraße gewonnen hatte. Der Bernhardusplatz war ebenfalls Teil der
Wettbewerbsaufgabe.

Barrierefreie Verbindung vom Durlacher Tor zur Oststadt

Durch Wegfall der Bertholdstraße reicht der Platz nun bis St. Bernhard und
Heinrich-Meidingerschule. Der Bernhardusplatz ist mit einem hohen Anteil an
Grünfläche konzipiert. Großflächig soll die Fläche entsiegelt werden.
Rund 30 neu zu pflanzende Bäume, Pflanzschollen und ein Wasserbecken mit
Wassersprudlern sollen dem Klimawandel Rechnung tragen. Durch Abtragung des
Walls im Bereich der Kirche ist die Verbindung zwischen Durlacher Tor, und
„Kleinem Bernhardusplatz“ künftig barrierefrei.

Der Bereich der Ludwig-Wilhelm-Straße bis zur Bernhardstraße, der auf
Wunsch aus der Bürgerschaft in die Planung integriert wird, wird zwar
keine grundsätzliche Veränderung erfahren, soll jedoch behutsam erneuert
werden. Die bestehende Tischtennisplatte und der Trinkbrunnen bleiben
erhalten. Zum Verweilen sollen neue Beläge und Sitzelemente einladen, die
den Platz strukturieren und ruhigere Bereiche etwa im Bereich des
Spielplatzes schaffen. Der Spielplatz wird bereits im Frühjahr 2020
saniert. Die Planung für das Gesamtareal vom Durlacher Tor bis zur
Bernhardstraße wird weiter konkretisiert mit dem Ziel, 2023 mit der
Umsetzung zu beginnen.

Tag des offenen Denkmals war in der Oststadt ein voller Erfolg!

Viele Attraktionen zogen mehr als 1000 Menschen zum Erleben und Erfühlen! Details unter: https://www.karlsruhe-erleben.de/veranstaltungen/denkmaltag/Oststadt

Historisches Straßenbahndepot 1913, Tullastr. 71

Botanischer Garten des KIT, Am Fasanengarten 2

Historisches Straßenbahndepot 1913, Tullastr. 71, Zugang über Gerwigstr. 62

Evangelische Lutherkirche, Durlacher Allee 23

Katholische Kirche St. Bernhard, Bernhardstr. 15

Zukunftslabor / Latitude49 – Freiraum für Vordenker, Rintheimer Straße 33 ab 14.00 Uhr

Interaktive Führung „Die Tore zu Karlsruhe“, Treffpunkt: Haltestelle Durlacher Tor / KIT-Campus Süd bis 14.00 Uhr