Archiv der Kategorie: Mitteilung der Stadt

Stadtverwaltung äußert sich zum Radverkehr auf dem Bernhardusplatz

Hier die Stellungnahme der Stadtverwaltung zum Antrag der CDU-Fraktion bezüglich getrennte Führung von Fußgänger und Radverkehr auf dem Bernhardusplatz, behandelt bei Gemeinderatsitzung am 21-1-20:

„Der Großteil des Radverkehrs wird zukünftig auf den neu gestalteten Hauptrouten in der Karl-Wilhelm-Straße und der Durlacher Allee stattfinden. Diese werden zurzeit ausgebaut bzw. neu gestaltet und mit Fertigstellung des Bernhardusplatzes durchgängig befahrbar sein. An der Durlacher Allee wird auf der Südseite des Bernhardusplatzes auf Wunsch des Bürgervereins Oststadt aktuell eine baulich getrennte Führung des Radverkehrs über den Platz geprüft. Auch der in der Ludwig-Wilhelm-Straße von Osten kommende Radverkehr auf der heutigen Nebenroute wird am Knotenpunkt mit der Bernhardstraße eine Wegweisung nach Norden bzw. Süden mit entsprechender Zielführung erhalten. Die bisher im Radverkehrskonzept bestehende Nebenroute wird somit auch zukünftig nicht mehr über den Platz führen.

Der Bereich der Ludwig-Wilhelm-Straße zwischen Bernhardstraße und Bernhardusplatz wird baulich so gestaltet, dass der Anliegerverkehr inklusive des verbleibenden Radverkehrs am nördlichen Rand vor der Bebauung geführt wird. Der Spielplatz wird wie heute baulich abgetrennt gestaltet.

Wie auf allen Plätzen im Stadtbereich wird es auch auf dem Bernhardusplatz sowohl Mischflächen geben als auch geschützte Bereiche, die ausschließlich dem Fußverkehr und der Aufenthaltsfunktion dienen. Diese werden erkennbar mit baulichen Mitteln gestaltet.

In wieweit auch Bereiche als seine Fußgängerzonen (d. h. ohne Freigabe für Radverkehr) rechtlich ausgewiesen werden, wird sinnvollerweise zu einem späteren Zeitpunkt nach Fertigstellung der Maßnahmen entschieden.“

Planungsausschuss befürwortet aktuelle Planung für Bernhardusplatz

Ein grüner, baumbestandener Platz mit Wasserspiel, viele
Sitzgelegenheiten, ein Standort für einen Stadtteilmarkt, ein Kiosk und
die Einbeziehung des Areals zwischen der Kirche St. Bernhard und
Heinrich-Meidinger-Schule bis zur Bernhardstraße („Kleiner
Bernhardusplatz“): In die Planung des Durlacher Tors/Bernhardusplatzes sind
auch viele Anregungen aus der Bürgerschaft eingeflossen. Am Donnerstag (9.
Januar) diskutierte der Planungsausschuss den aktuellen Sachstand.

Das Gremium sprach sich unter Leitung von Bürgermeister Daniel Fluhrer
dafür aus, den eingeschlagenen Weg weiter zu verfolgen. So befürwortete
der Ausschuss die Intention, am Oststadt-Entree einen ruhigen
Aufenthaltsort für viele Nutzungen zu schaffen. Auch die Absicht, durch
Öffnen des Walls die Verbindung zwischen dem Bernhardusplatz und der
Oststadt zu stärken, wird grundsätzlich positiv gesehen. Großes Thema
war dabei der Radverkehr. Diesen müsse man aus den beruhigten Zonen
herausziehen, war man sich im Gremium einig. Ein Aspekt, der auch in der
Bürgerbeteiligung – zuletzt im Oktober 2019 – immer wieder dringendes
Anliegen war. Hier sagte Bürgermeister Fluhrer zu, dass sich die
Verwaltung dieses Themas im Zuge der weiteren Planung annehmen werde. Ziel
müsse sein, die Außenbeziehung rund um die Platzfläche für den
Radverkehr zu stärken. Ein gutes Angebot gibt es heute schon durch die
ausgebauten Teilabschnitte der Stadtteilroute vom Durlacher Tor nach
Hagsfeld. Auf diese zentrale Radachse hätten bereits positive
Verlagerungseffekte festgestellt werden können. Ein Knackpunkt ist auf der
Südseite des Platzes, wo die Verwaltung noch einmal prüfen wird, ob die
Planung für das stadteinwärts führende Radangebot noch optimiert werden
kann.

Pflanzschollen und Wasserspiel

Anlass, sich mit der Umgestaltung des Bernhardusplatzes zu befassen, ist
der Bau des Stadtbahntunnels. Dieser geht mit Umbauten für das Durlacher
Tor/Bernhardusplatz einher. Mit der Umgestaltung wurde das Büro Mettler
beauftragt, welches den Wettbewerb zur Umgestaltung von Marktplatz und
Kaiserstraße gewonnen hatte. Der Bernhardusplatz war ebenfalls Teil der
Wettbewerbsaufgabe.

Barrierefreie Verbindung vom Durlacher Tor zur Oststadt

Durch Wegfall der Bertholdstraße reicht der Platz nun bis St. Bernhard und
Heinrich-Meidingerschule. Der Bernhardusplatz ist mit einem hohen Anteil an
Grünfläche konzipiert. Großflächig soll die Fläche entsiegelt werden.
Rund 30 neu zu pflanzende Bäume, Pflanzschollen und ein Wasserbecken mit
Wassersprudlern sollen dem Klimawandel Rechnung tragen. Durch Abtragung des
Walls im Bereich der Kirche ist die Verbindung zwischen Durlacher Tor, und
„Kleinem Bernhardusplatz“ künftig barrierefrei.

Der Bereich der Ludwig-Wilhelm-Straße bis zur Bernhardstraße, der auf
Wunsch aus der Bürgerschaft in die Planung integriert wird, wird zwar
keine grundsätzliche Veränderung erfahren, soll jedoch behutsam erneuert
werden. Die bestehende Tischtennisplatte und der Trinkbrunnen bleiben
erhalten. Zum Verweilen sollen neue Beläge und Sitzelemente einladen, die
den Platz strukturieren und ruhigere Bereiche etwa im Bereich des
Spielplatzes schaffen. Der Spielplatz wird bereits im Frühjahr 2020
saniert. Die Planung für das Gesamtareal vom Durlacher Tor bis zur
Bernhardstraße wird weiter konkretisiert mit dem Ziel, 2023 mit der
Umsetzung zu beginnen.

Tag des offenen Denkmals war in der Oststadt ein voller Erfolg!

Viele Attraktionen zogen mehr als 1000 Menschen zum Erleben und Erfühlen! Details unter: https://www.karlsruhe-erleben.de/veranstaltungen/denkmaltag/Oststadt

Historisches Straßenbahndepot 1913, Tullastr. 71

Botanischer Garten des KIT, Am Fasanengarten 2

Historisches Straßenbahndepot 1913, Tullastr. 71, Zugang über Gerwigstr. 62

Evangelische Lutherkirche, Durlacher Allee 23

Katholische Kirche St. Bernhard, Bernhardstr. 15

Zukunftslabor / Latitude49 – Freiraum für Vordenker, Rintheimer Straße 33 ab 14.00 Uhr

Interaktive Führung „Die Tore zu Karlsruhe“, Treffpunkt: Haltestelle Durlacher Tor / KIT-Campus Süd bis 14.00 Uhr

Infoveranstaltung der Stadt zur Gestaltung des Bernhardusplatzes

Zu der vom BV-Oststadt initiierten und vom Gartenbauamt durchgeführten Veranstaltung kamen fast 200 Bürger. Frau Lutz als Leiterin des Amts begrüßte die Bürger, die Stadträte und die zahlreichen Vertreter der Stadt und der Parteien. Herr Beschorner von der mit der Gestaltung beauftragten Firma Mettler erläuterte die Planung aus dem Jahre 2010 bis hin zur aktuellen Gestaltung mit viel Grün in Form von Bäumen und Rasenflächen. Die Bertholdstraße direkt vor der Bernharduskirche wird verschwinden und der Wall zur Ludwig-Wilhelm-Straße wird für Fußgänger und Radfahrer durchbrochen: Es entsteht zwischen den zahlreichen Haltestellen für Busse und Bahnen ein recht großer Aufenthaltsbereich, der auch ein Wasserspiel enthält.

Gestaltungsentwurf des Bernhardusplatzes
Der Vorsitzende des Oststadtbürgervereins Herr Dr. Scherle erläuterte die Ergebnisse der Befragung der Bürger, die sich mehrheitlich auch für ein Cafe und einen Markt ausgesprochen hatten. Diese Themen wurden auch wiederholt bei der Fragerunde aufgegriffen, bei der sich zahlreiche Bürger und städtische Mitarbeiter beteiligten. In folgender Tabelle finden sie die Ergebnisse der Punktebewertung zu den diskutierten Themen:

Punktebewertung der Bürger zu den diskutierten Themen

Frau Lutz schloss mit dem Hinweis, dass Anfang 2020 eine weitere Bürgerinformation stattfinden wird, bei der die fortgesetzte Planung nochmals vorgestellt wird bevor der Gemeinderat die Mittel für die Gestaltung im Jahre 2021/22 genehmigen wird. (JK)

Schöffenwahl 2018

Liebe Mitbürger und Mitbürgerinnen,

im Frühjahr2018 werden die Schöffinnen und Schöffen für die Amtszeit 2019 – 2023 gewählt. Hierfür kann sich jeder Bürger bewerben. Informationen hierzu finden Sie unter   https://www.karlsruhe.de/b4/buergerengagement/wahlen/schoeffenwahl.

Wer sich über Eignung und Aufwand näher informieren will, kann sich bis 3.4.2018 gerne auch an den Oststadt-Bürgerverein wenden, der ggf. eine eigene Vorschlagsliste bei der Stadt einreichen wird (E-Mail: vorstand@bv-oststadt.de).

Mit freundlichen Grüßen

Dr. Jakob Karszt
Mitglied des Vorstands des Oststadt-Bürgervereins

Bürgerbeteiligungsportal noch in 2017!

Der Vorstand des Oststadt-Bürgervereins ist mit dem Ziel einer größeren Bürgerbeteiligung bei wichtigen Entscheidungen der Stadt angetreten.

Nun hat der Gemeinderat am 25.7.2017 den Handlungsempfehlungen zu mehr Bürgerbeteiligung aufgrund einer Umfrage zugestimmt. Das Konzept samt Handlungsempfehlungen finden Sie hier. Die Umfrageergebnisse finden Sie hier.

Wir begrüßen, dass die Stadt bereits ein Bürgerbeteiligungsportal in Angriff genommen hat: Die Stadt gab auf eine Anfrage der KULT-Fraktion hierzu eine erfreuliche Stellungnahme ab:

Anfrage: 1. Die Stadt Karlsruhe entwickelt ein Konzept für ein Bürgerbeteiligungsportal als Teil eines „Bürgerportals Karlsruhe“ unter Einbeziehung und Ausbau des Transparenzportals.
Antwort der Verwaltung: Eine dezernatsübergreifende Arbeitsgruppe widmet sich im Rahmen des IQ-Leitprojekts Online-Bürgerbeteiligung im Korridorthema Moderne Verwaltung der Erstellung einer zentralen Bürgerbeteiligungsplattform. Diese Plattform wurde in ihren Grundzügen bei der Klausurtagung des Gemeinderates am 1. April 2017 vorgestellt. Derzeit sind noch Anpassungen an den Nutzungsbedingungen
und am Layout vorzunehmen, so dass der Online-Start noch im laufenden Jahr geplant ist. Verlinkungen vom Beteiligungsportal auf KA-Feedback und auf das Transparenzportal der Stadt Karlsruhe wie auch auf andere städtische Web-Angebote sind bereits  angelegt.

Ziel des Bürgerbeteiligungsportals ist es, durch ein Online-Beteiligungsangebot neue Zielgruppen innerhalb der Bürgerschaft anzusprechen und eine zeit- und ortsunabhängige Möglichkeit der Beteiligung zu schaffen. Darüber hinaus wird das Bürgerbeteiligungsportal die Transparenz
sowie den Informationsfluss in kommunalen Entscheidungsprozessen erhöhen. Das Bürgerbeteiligungsportal ist in erster Linie als weiterer Kanal der informellen Bürgerbeteiligung zu verstehen. Neben der Möglichkeit der Online-Beteiligung wird das Portal auch Präsenzveranstaltungen
zur Bürgerbeteiligung bewerben.
Anfrage 2. Das Konzept soll bis zu den Beratungen zum DHH 2019/2020 umsetzungsreif sein.
Antwort der Verwaltung: Der Projektzeitplan des IQ-Leitprojekts Online-Bürgerbeteiligung sieht den Launch der Bürgerbeteiligungsplattform
noch im Kalenderjahr 2017 vor. Die Verwaltung schlägt vor, das Bürgerbeteiligungsportal in seiner jetzigen Form zu starten und kontinuierlich im laufenden Prozess etwaige Erweiterungen vorzunehmen. Die weitere technische Entwicklung des Portals wird regelmäßig im Austausch mit der Herstellerfirma cellent GmbH sowie den Städten Stuttgart und Heilbronn abgestimmt, die ebenfalls Anwender dieser Software sind (www.stuttgart-meinestadt.de).

Das Konzept wird bis zu den Beratungen zum DHH 2019/2020 umgesetzt sein.